David Eltis: Atlantic Cataclysm. Rethinking the Atlantic Slave Trades, Cambridge: Cambridge University Press 2025, xxxv + 390 S., ISBN 978-1-009-51897-0, GBP 30,00
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Das Buch zeigt alle Vorzüge, aber auch einige große Nachteile einer empirisch und quantitativ begründeten Geschichtsforschung in der anglo-amerikanischen Welt mit ihrer Fixierung von englischsprachigen Forscher*innen auf englischsprachige Territorien (sowie Universitäten und Forschungszentren) und Quellen. Im Falle von David Eltis und der Lektüre des Buches muss man sagen - leider. Denn als exzellenter Vertreter der quantitativen Forschung und ihrer Ergebnisse in Bezug auf Schiffe und Zahlen des atlantischen Sklavenhandels ist es ihm spätesten nach 2000 klar geworden, dass das Übergewicht der Zahlen (und der Schiffe) des iberischen Sklavenhandels in Afrika, auf dem Atlantik und nach den Amerikas (die vielen Sklavenhandelsformen in den Amerikas bezieht er selten ein) unabweisbar sind. Das ist ein Vorteil und im Falle von David Eltis kann man wenigsten von einer relativ offenen Geschichtsbetrachtung und -interpretation ausgehen. Das ist in der an Universitäten und Forschungszentren in Großbritannien und in den USA beheimateten angelsächsischen Forschung sonst eher selten. Leider ist Eltis' quantitative und offene Grunderkenntnis, dass die Amerikas und die iberischen (vor allem portugiesischen, brasilianischen, spanischen, katalanischen und kubanischen) Sklavereien und Sklavenhandelssysteme im Mittelpunkt stehen, nicht überall zu Ende geführt. Bei vielen Problemen nicht einmal annähernd.
David Eltis muss keiner und keinem, die oder der zu Sklaverei und Sklavenhandel in der atlantischen Hemisphäre arbeitet, wirklich vorgestellt werden. Er ist der Historiker hinter den quantitativen Forschungen zur Slave-Voyages-Webseite [www.slavevoyages.org - zusammen mit Herbert S. Klein, David Richardson, Stephen Behrendt in der Tradition von Philip D. Curtin (1922-2009)]. Eine ganz außergewöhnliche Organisations- und Forschungsleistung. Ohne diese Website (zu der auch weitere hinzugekommen sind, wie etwa www.african-origins.org), die ich von Anfang an wegen des Fehlens der Zahlen zum spanisch-kubanischen atlantischen Sklavenhandels im 19. Jahrhundert (auch) kritisiert habe, [1] würden alle Sklavenhandelsforscher*innen in dieser Welt immer noch nach einer schwarzen Katze in einem dunklen Zimmer suchen. Eltis und Kolleg*innen haben auch Großes in der Visualisierung des atlantischen Sklavenhandels und seiner Schiffe geleistet. [2] Mittlerweile gehören zum Glück auch brasilianische und kubanische sowie weitere Kolleg*innen zum Team und es gibt Teile zu inneramerikanischen und innerkaribischen Sklaventransporten per Schiff [3], zu emancipated slaves (emancipados) - von Sklavenschiffen befreite Menschen - sowie, wie gesagt, zu Herkünften von Versklavten in Afrika. Alles in allem ein unentbehrliches Hilfsmittel der Forschung. Das vorliegende Buch ist eine Synthese zu verschiedenen mit dieser slave voyages website verbundenen Projekten. Und mit Sicherheit ist es ein Buch, das zu Debatten einlädt - nicht nur über "Atlantic Slavery".
Im ersten Kapitel ("Atlantic Slave Trading and World History") stellt Eltis die Frage, warum die Stellung der atlantischen Sklaverei, hier verstanden als Synthese aus Versklavungen, Sklavenhandel über den Atlantik und Sklaverei-Regimes an Land in den Amerikas, so wichtig in der Weltgeschichte (und in der angelsächsischen Historiographie) ist. Andere große Sklavereisysteme wie die der von ihm erwähnten Mongolen oder "kleinere" (aber insgesamt wahrscheinlich viel umfangreichere) Sklavereien in der indisch-pazifischen Hemisphäre oder im Dar al Islam böten sich ebenso an. Die Sonderstellung der atlantischen Sklaverei resultiert aus ihrer Stellung in den hegemonischen Sklavereien westeuropäischer Forschung und den Debatten im angelsächsischen Raum sowie der Bedeutung ihrer Moralisierung in den heutigen Identitäts-Debatten vor allem in den USA und UK. Für die reale Welt- oder Globalgeschichte der Sklavereien unter Einschluss der atlantischen Sklaverei hätte Eltis das dem Englischen verwandte Deutsch, am besten in seiner sächsischen Variante lesen oder (mehr) hören sollen. Eltis' Kritik an der Second Slavery (vor allem Seite 45), die es auf Plantagen lange vor 1800 gab, teilt der Rezensent (natürlich) nicht [4]; seine Kritik an den Kritiker*innen der Quantifizierung des Sklavenhandels und der Quellen-Begriffe (Terminologie) aber sehr wohl (45-46).
Der folgende Teil ("The Americas and Atlantic Slave Trading: The Iberians and the Rest") dient zur Herausarbeitung der zentralen Stellung der Amerikas im System des Eltis'schen Kataklymus-Schemas. Der Rezensent ist zwar der Meinung, dass man durchaus chronologisch-historisch herangehen könnte. Dann stünde jedoch Afrika im Zentrum des Systems (siehe zu Kapitel 5). Aber die Idee hat ihren Reiz. Der Ansatz von Eltis hier ist, dass er mit den Zahlen der slave voyages-website Europa vom ersten Platz nehmen muss, wenn es um die Größe des atlantischen Sklavenhandels geht. Wenn im Mainstream in West- und Mitteleuropa immer Europa an erster Stelle genannt wird, dann gilt das nur für bestimmte Gebiete (wobei immer auch die so genannten Peripherien in Europa ins Auge genommen werden sollten) und hatte eine sehr große Bedeutung, aber die Amerikas sind eben bedeutender, wenn wir die Sklavenhandelszahlen betrachten. Einfach gesagt: die Mehrzahl der Schiffe, die Afrikaner in die Amerikas brachten, fuhren auch von den Amerikas ab (oft unter Kontrolle von dortigen Kolonialeliten, d.h., durchaus "Portugiesen" oder "Spanier"). In den Amerikas existierten wirklich die wichtigsten Sklaverei-Regimes mit Plantagen, urbanen Sklavereien (mit Infrastruktur- und Hafensklavereien), Bergwerkssklavereien mit Sklaven aus Afrika (vor allem in Brasilien und im Spanischen Kolonialamerika). Aber: "amerikanische Dominanz" ist für den Gesamtzeitraum der slave voyages-website 1514 bis 1866 zu nivellierend, denn es gab bis um 1650 eine "erste Sklaverei" (Sklavenkäufer-Regel: billige Indios, teure Sklaven aus Afrika, d.h., in diesem Jargon: negros), anschließend eine "Zweite Sklaverei" (Second Slavery - auf Plantagen, vor allem im Zucker, mit Vorläufern seit um 1650) sowie sehr unterschiedliche Schwerpunkträume mit ihren jeweiligen Häfen. Und die Forschungen zur Second Slavery haben gezeigt, dass es seit um 1815-20 nur noch zwei Amerikas der industrialisierten Second Slavery waren, die Sklaven aus dem transatlantischen Sklavenhandel (ab 1820 im Wesentlichen als Schmuggel über den Hidden Atlantic) aufnahmen: Brasilien bis um 1850 und Kuba bis um 1874 (wir wissen noch nicht wirklich bis wann; 1866 ist eine sehr formale Zahl). [5] Die meist weißen Sklavenhändler bezeichneten sich weder als "Brasilianer" noch als "Kubaner", wie oft bei Eltis, sondern als "Portugiesen" und "Spanier". Eltis sagt schon in der Einleitung dazu: "Nicht weniger als siebzig Häfen in Amerika, von Portland (Maine) im Norden bis nach Montevideo im Süden, schickten mindestens eine Sklavenfahrt nach Afrika. Drei der vier verkehrsreichsten Häfen für den organisierten Sklavenhandel in der Weltgeschichte - Rio de Janeiro, Baía de Todos os Santos (heute Salvador) und Pernambuco (heute Recife) - befanden sich alle in Amerika, nicht in Europa. Darüber hinaus waren, gemessen an den Gesamtexporten, die wertvollsten Kolonien während des größten Teils der Ära des Sklavenhandels nicht die englischen, französischen oder niederländischen, sondern vielmehr die spanischen. Selbst der Zucker, Kaffee und Indigo des vorrevolutionären Saint-Domingue konnten niemals den Wert des Goldes und Silbers übertreffen, das Spanien aus seinen amerikanischen Besitzungen gewann." (XV-XVI).
Kapitel 3 "Europe and Atlantic Slave Trading". Das Kapitel ist, trotz (oder gerade wegen) der Zahlen der Websites, das schwächste (und konservativste): die Fixierung auf die Amerikas soll für Eltis beweisen, dass die entwickelten Kapitalismen der Niederlande und Englands/Großbritanniens des atlantischen Sklavenhandels (dessen Zentrum, wie wir wissen, nach Eltis in den Amerikas lag) nicht bedurft hätten, um ihren Kapitalismus zu finanzieren. Eltis kommt zu den (falschen) Schluss, dass "der Sklavenhandel und die Sklaverei in Amerika keine Voraussetzungen für das nachhaltige und dauerhafte Wirtschaftswachstum Westeuropas waren" (152). Eltis Hauptargument ist das "arme Portugal heute". Das stimmt weder mehr oder weniger direkt (siehe Blackburn und die Entschädigungen in UK [6]), noch - und das ist wichtiger - indirekt. Denn Engländer und Briten sowie Niederländer (sowie Franzosen, Schotten und ein paar Deutsche und Schweizer) waren im europäischen Portugal und Spanien sowie in deren jeweiligen weit reicheren und überlegeneren Kolonialreichen und Sklavenhandelssystemen (in den wichtigsten Häfen) in großer Zahl vertreten und beteiligt; sie konnten massiv Kapital akkumulieren. Eltis geht weder auf die Argumente von Barbara L. Solow, noch auf die von Joe Miller oder Robin Blackburn ein. [7] Für Kuba und Spanien (vor allem Katalonien) stimmen die Eltis-Thesen dieses Kapitels überhaupt nicht. [8]
In dem sich anschließenden Abschnitt untersucht Eltis, ausgehend von den Zahlen der Schiffe und der Versklavten, das "Portugiesische System". Er meint damit die portugiesischen Handelsimperien [1. Ostindien (mit Brasilien als Peripherie); 2. Brasilien und Afrika sowie 3. Afrika (und Häfen im indischen Ozean sowie Macau und Timor)] sowie den Sklavenhandel aus und mit Brasilien. Eltis hält die "Portugiesen", ihre Sklavenschiffe und die Organisation für effizienter als anderen Sklavenhandelsmächte. Das stimmt auch deswegen, weil Portugal (im Gegensatz zu Kastilien/Spanien) aus demographischen Gründen eine aktive Heiratspolitik von portugiesischen Männern mit lokalen Frauen, auch ehemaligen Sklavinnen, zulassen musste und die Kinder überall, auch in der Kirchenhierarchie aufsteigen konnten. "Portugiesische" Lançados und Luso-Afrikaner vermittelten die Geschäfte schnell. Lançados waren informelle Kaufleute, Sklavenhändler und Geschäftsleute (oft auch Sepharden). Sie waren afrikanische oder andere lokale Muttersprachler und beherrschten ebenfalls das Portugiesische. Auf den an den Küsten gekaperten Sklavenschiffen fungierten Versklavte als Aufseher. Viele Versklavte aus den portugiesischen Gebieten waren Christen. Die slave voyages zwischen afrikanischen und brasilianischen Häfen waren kürzer als die anderer Mächte. Die "Portugiesen" dominierten die wichtigsten Sklavenhandelsplätze und drangen weiter als Vertreter anderer Mächte in Afrika vor (siehe auch Kapitel 5). Alle anderen Vertreter europäischer Sklavenhandels-Staaten waren immer nur auf zweiten und schlechteren Handels-Plätzen (wenn überhaupt). Das ist alles richtig und basiert auf Zahlen. Was nicht auf Zahlen beruht und von Eltis meist nicht beachtet wird (auch im Kapitel 3 nicht) ist, dass für viele "Portugiesen" ihr jeweiliges Territorium und der Handel im Handelsimperium wichtiger war als das "Mutterland" in Europa. Natürlich flossen in Lissabon und anderen Städten Portugals viele der großen akkumulierten Kapitale, Profite und Reichtümer zusammen, gingen aber wenig in die Landwirtschaft (außer traditionell in Wein und Öl, die auch exportiert wurden) oder in moderne Industrien, sondern in Elitearchitektur, Kirchen, Klöster und Festungen. Portugal war, wie Spanien in gewisser Weise auch, für nordwest- und mitteleuropäische Kaufleute und Unternehmer eine Art "Indien" (besser ist der iberische Begriff "Indias").
Das fünfte Kapitel ("Africa, Africans, and the Slave Trade") gehört für den Rezensent an den Anfang des Buches und Afrika in das Zentrum des Kataklysmus von Eltis. Alle Sklaven des Atlantiks und der Amerikas aus Afrika sind in Afrika durch dortige Eliten versklavt worden. Ein paar Ausnahmen durch panyarring - Menschenraub durch ungeduldige, meist nordwesteuropäische Kapitäne, ohne Beachtung der Regeln vor Ort - erwähnt Eltis. Die Tiefe der vom Atlantik aus kontrollierter Sklavenhandelsgrenzen der Luso-Afrikaner in Afrika wird im Kapitel diskutiert (Joe Millers "Way of Death" gilt weiter im Gegensatz zu den Aussagen von Eltis, der sich von den "harten" Zahlen der an den Küsten gekaperten Sklavenschiffen täuschen lässt).
Insgesamt ist das Dilemma der Zahlen oder besser fehlenden Zahlen, aber alle seriösen Schätzungen besagen, dass es in Afrika immer mehr Sklaven als "schwarze Sklaven" auf dem Atlantik und eventuell als "negros esclavos" (F. Ortiz) in den Amerikas gegeben hat. Für die Amerikas müssen wir erst noch das wirkliche Ausmaß der "other slaveries" erforschen. Ohne den afrikanischen Atlantik und ohne die westafrikanischen Inseln (vor allem Madeira, Kanaren, Kapverden und vor allem die "atlantische Musterinsel" São Tomé) und ihre karibischen Kontraparts (vor allem Hispaniola, Kuba und Puerto Rico 1492-1550) hätte es nie einen Atlantic Cataclysm geben können. Alle Europäer mussten die Tropen erst einmal erlernen. Hier, wie an viele anderen Stellen des Buches hätte Eltis neben der Anerkennung der Präeminenz der Iberer wirklich Texte in iberischen Sprachen lesen sollen (wie Arlindo Caldeira [9], um nur einen zu erwähnen).
Die beiden nächsten Teile ("Abolition: A Leninist Interpretation" bzw. "Freedom?") sowie die Zusammenfassung des Buches zeigen im Grunde, dass auch der Fachmann für die Quantifizierung von Schiffen und Verklavten in bzw. auf ihnen (1514-1866) sich dem Druck der angelsächsischen Forschungs- und Publikationsagenda, in deren Titeln nie nur "Sklaverei" (oder gar "Sklavereien") steht, sondern meist "and Freedom" oder "and Abolition", beugt. Die Chance zur innovativen Zusammenführung, die sich mit den Kapiteln des Autors zur iberischen Präeminenz ergeben hat, und die daran gebundene Erwartung, historischen Mainstream-Narrative in Mitteleuropa (vor allem deutschsprachige Gebiete) und in den englischsprachigen Regionen des "Westens", kritisch zu überdenken, ist in diesen Kapiteln bedauerlicherweise nicht erkennbar. Zur "Abolition" des Sklavenhandels und der Sklaverei gibt es gefühlt tausende Bücher und Texte (das Beste ist und bleibt "Abolition" von Seymour Drescher [10]). Eltis hätte durchaus in seiner quantitativen Perspektive von der unheilvollen Spannung zwischen dem immer wieder proklamierten "Jahrhundert der Abolitionen" und dem Hidden Atlantic des weiterlaufenden Menschenschmuggels (über 1866 hinaus) sprechen oder schreiben können.
Das Werk lädt zur Debatte ein und es hätte, wenn nur die ersten 5 Kapitel im Buch wären, wegweisend sein können. Wegweisend ist und bleibt es vor allem aufgrund der enormen Datenmengen, der Zahlen und Schiffen sowie Individuen und der Kenntnis der Fachliteratur (insbesondere zum nordwesteuropäischen Sklavenhandel) durch den Autor. Sicherlich eine unverzichtbare Lektüre für Fachleute, aber auch für alle, die sich mit Sklavereien, Sklavenhandel und ihrer Geschichte befassen. Der große Vorteil der Debatten, die dieses Buch auslösen kann, ist es, zu zeigen, wie viele Dimensionen der meist als Monolith bezeichneten "Atlantischen Sklaverei" absolut offen sind und schlicht weiter erforscht werden müssen.
Anmerkungen:
[1] Michael Zeuske: Out of the Americas: Slave Traders and the Hidden Atlantic in the Nineteenth Century, in: Atlantic Studies 15 (2018), 103-135; ders.: The Atlantic and Atlantic Slavery, the Hidden Atlantic, and Capitalism, in: Dale Tomich / Paul E. Lovejoy (eds.): The Atlantic and Africa. The Second Slavery and Beyond, Albany 2021, 65-105.
[2] Nicholas Radburn / David Eltis: Visualizing the Middle Passage: The Brooks and the Reality of Ship Crowding in the Transatlantic Slave Trade, in: Journal of Interdisciplinary History 49 (2019), 533-565.
[3] Siehe den revolutionären Artikel: Alex Borucki / David Eltis / David Wheat: Atlantic History and the Slave Trade to Spanish America, in: American Historical Review 120 (2015), 433-461.
[4] Michael Zeuske: Slaves in Slavery Regimes of the Americas, in: Roberto Hofmeister Pich / Stephan Conermann (eds.): Studies on Slavery in Brazilian and African History and Literature, Berlin / Boston 2025, 19-59.
[5] Michael Zeuske: The Second Slavery in the Americas, in: Damian Pargas / Juliane Schiel (eds.): The Palgrave Handbook of Global Slavery throughout History, Cham 2023, 429-439.
[6] Barbara L. Solow: Capitalism and Slavery in the Exceedingly Long Run, in: Barbara L. Solow / Stanley L. Engerman (eds.): British Capitalism and Caribbean Slavery. The Legacy of Eric Williams, Cambridge 1987, 51-78; Barbara L. Solow (ed.): Slavery and the Rise of the Atlantic System, Cambridge 1991. Robin Blackburn: The Making of New World Slavery. From the Baroque to the Modern 1492-1800, London / New York 1997; Catherine Hall / Nicholas Draper / Keith McClelland et al. (eds.): Legacies of British Slave-Ownership. Colonial Slavery and the Formation of Victorian Britain, Cambridge 2014.
[7] Siehe Maximiliano M. Menz: The Gold Mining Boom, North European Capital, and the Reorganization of the Portuguese Slave Trade in Angola (1710-1730), in: Culture & History - Digital Journal 12 (2023), 1-13.
[8] Siehe etwa Martín Rodrigo y Alharilla: From Periphery to Centre: Transatlantic Capital Flow, 1830-1890, in: Adrian Leonard / David Pretel (eds.): The Caribbean and the Atlantic World Economy. Circuits of Trade, Money and Knowledge, 1650-1914, London 2015, 217-237.
[9] Arlindo Manuel Caldeira: Escravos e Traficantes no Império Português: O Comércio Negreiro Português no Atlântico Durante Os Séculos XV a XX, Lisboa 2013.
[10] Seymour Drescher: Abolition. A History of Slavery and Antislavery, Cambridge 2009.
Michael Zeuske